Mother and daughterDie Zahl der an Demenz erkrankten steigt unaufhörlich und wird in den nächsten Jahren einen Großteil der Alten betreffen (laut statistischem Bundesamt). Wir sind erst am Anfang, um gesellschaftliche Lösungen darzustellen. Im Moment gilt, dass die Lebensumstände und die Lebensqualität für den Betroffenen im erheblichen Maß von seinen Angehörigen abhängig sind. Doch unsere Gesellschaft ruft nach neuen Lösungen.

Demenz-WGs und Heime für Demenz Kranke
Erste Demenz-WGs sind entstanden. Dort haben die Kranken ein eigenes Zimmer und alle können einen zentralen Wohn- und Essraum mit angegliederter Küche nutzen. Wer möchte, beteiligt sich an der Hausarbeit und jeder Wohneinheit stehen sowohl Haushaltshilfen als auch Pflegekräfte zur Verfügung. Diese Heime für Demenzkranke gibt es im gesamten Bundesgebiet. Doch das Heimrecht ist Ländersache (www.biva.de/gesetze/laender-heimgesetze). Daher ist es nicht verwunderlich, dass es in manchen Ländern viele Heime für Demenzkranke gibt und andere Gebiete sich damit schwerer tun. Das Buch „Ommas Glück“ vom Chantal Louis beschreibt die Situation der eigenen Oma und gibt allgemeine Tipps für Demenz-WGs.
Hausgemeinschaftskonzepte
Für Ältere, die langfristig aufgrund beginnender Pflegebedürftigkeit nicht in der eigenen Wohnung bleiben können, gibt es schlüssige Konzepte. Diese sind weit weg von einer „Krankenhaus-atmosphäre“, wie sie in vielen Pflegeheimen herrscht. Es geht vielmehr darum, ein selbstverstimmtes Leben solange wie möglich zu erhalten. Ein solches Konzept bildet die Benevit-Heime mit verschiedenen Standorten.

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