Patientenverfügung – auch Patiententestament genannt – ist für jeden Betroffenen ein schwieriges Thema: Er regelt seine letzte Lebenszeit selbstbestimmt. Es gibt Textbausteine dazu, andere bieten Ankreuzformulare. Doch wer weiß wirklich, was sich hinter den (teils) medizinischen Formulierungen verbirgt?

Vielleicht kreuzt man an, dass man mit einer Reduzierung der Flüssigkeitszufuhr einverstanden ist und später ist der Ehepartner traurig, weil ein frischer Schluck Orangensaft oder kühles Bier der einzige Genuss für den geliebten Menschen gewesen wäre.

Mancher sucht dann Hilfe bei seinem Hausarzt. Doch diese reagieren sehr unterschiedlich und helfen nicht immer weiter. Bei Vorträgen hört man öfter, wie schwierig das Ganze sei und welche Fehler man machen könne. Da wird das Ganze gerne auf morgen vertagt. Dabei befürworten 70 Prozent der Deutschen eine Patientenverfügung und nur 10 Prozent haben sie.

Die Internetseite www.patientenverfuegung.de bietet Lösungen: Man kann sich einen Notfallpass mit den wichtigsten Daten ausstellen lassen, den man bei sich trägt. Diese Stelle führt auf Wunsch auch persönliche Beratungen durch und erstellt individuelle Patientenverfügungen. Hier sprechen Sie mit Fachleuten, so dass Sie anschließend wissen, welche Tragweite diese Entscheidungen haben.

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