Expandierende Unternehmen brauchen häufig auch Kredit. Für eine gründliche Risikoprüfung sind. Unterlagen und Bilanzen einzureichen, Versicherungen zu prüfen und Gespräche werden geführt bis das Geld auf dem Konto ist.

Gerade bei Einzelunternehmer oder kleinen GmbHs ist der Ausfall des Unternehmers eines der Hauptrisiken, die typischerweise mit Krankentagegeldern, Berufsunfähigkeitsversicherung, Unfallversicherung und Risikolebensversicherung kalkulierbar gemacht werden. Aber reicht das wirklich? Mehr Sicherheit für alle Beteiligten bringt die Unternehmervollmacht – unerlässlich bei Einzelunternehmer und GmbHs.

Halten Sie sich bitte folgenden Fall vor Augen, der beschreibt, was passiert, wenn es passiert:

Ein Einzelunternehmer erhält einen Kredit von seiner Hausbank, um zu expandieren. Die notwendigen Sicherheiten kann er liefern und wichtige Versicherungen schließ er ab. Er kauft neue Maschinen, stellt einen weiteren Gesellen ein, erhält Aufträge und alles scheint in Ordnung zu sein. Doch durch einen Unfall nimmt alles eine Wende – seit dieser Zeit ist er im Koma. Seine Krankentagegeldversicherung, später auch die Unfall- und Berufsunfähigkeitsversicherung zahlen ohne Probleme. In seinem Geschäft hatte er zwar seiner Frau eine Bankvollmacht gegeben. Doch niemand ist per Vollmacht befähigt, das Geschäft weiterzuführen. Eine entsprechende Unternehmervollmacht fehlt, die erlaubt, dass beispielsweise der Geselle bis zu einem definierten Umfang mit Lieferanten und Kunden weitere Geschäfte machen kann. Oder die Unternehmervollmacht für seine Frau, die durch Untervollmachten agieren kann. Statt dessen wird für das Geschäft ein gerichtlich bestellter Betreuer eingesetzt. Von jetzt an entscheidet das Gericht, was gut für die Firma ist.

Dass das Probleme und Risiken für das Unternehmen mit sich bringt, liegt auf der Hand. Für eine Bank oder Versicherung ist es damit nicht sicher, ob künftig noch die Raten beziehungsweise die Beiträge gezahlt werden können. Für den Unternehmer steht damit sein Lebenswerk auf dem Spiel. Dies betrifft alle Einzelunternehmer, häufig sind das die Berufsgruppen im Handwerk, der Gesundheit, Gaststätten, Taxifahrer, Frisöre und viele weitere.

 

 

 

 

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